Kinderzahnpasta mit mehr Fluorid

Führende Experten der Kinderzahnheilkunde aus Deutschland, den Niederlanden, Österreich und der Schweiz haben zusammen neue Empfehlungen zum Fluoridgehalt von Kinderzahnpasta erarbeitet. Mit dem erhöhten Fluoridgehalt von Kinderzahnpasta ändern sich nun auch einige Empfehlungen für das tägliche Zähneputzen von Kindern von 0-6 Jahren.

Der Frühkindlichen Karies den Kampf ansagen
Ungefähr 15% der Kinder bis 3 Jahre haben in Deutschland eine frühkindliche Karies. Die Milchzahnkaries gilt daher als häufigste chronische Erkrankung im Kleinkindalter. Neben zu viel Zucker im Essen und Trinken ist laut Experten auch das Zähneputzen mit einer zu geringen Menge Fluorid (500 ppm) mitverantwortlich.

Neu auf dem Markt – Kinderzahnpasta mit 1000 ppm Fluorid
Bereits mit dem ersten Milchzahn kann nun 2x täglich eine Kinderzahnpasta mit 1000 ppm Fluorid genommen werden. Wichtig ist dabei, dass eine sehr kleine, etwa reiskorn-große Portion auf die Zahnbürste aufgetragen wird.
Ab dem zweiten Geburtstag können die Zähne nun 2x täglich mit einer erbsen-großen Portion fluoridhaltiger Kinderzahnpasta (1000 ppm Fluorid) geputzt werden.

Zahnpasta mit 500 ppm Fluorid
Alternativ kann in den ersten beiden Lebensjahren auch weiterhin eine Zahnpasta mit 500 ppm Fluorid genommen werden. Laut Empfehlung sollte dann bereits ab dem ersten Milchzahn 2x täglich mit einer erbsen-großen Portion geputzt werden.

Aber: Wenn anfangs nur einige, wenige Milchzähne im Mund sind, kann die erbsen-große Portion bei den Kleinsten zunächst eine zu große Menge sein. Da die Zahnpasta in diesem Alter noch vollständig verschluckt wird, kann eine zu große Portion Ekel oder Abneigung auslösen. Dies kann das tägliche Zähneputzen möglicherweise unnötig erschweren. zurück

Kommentare sind geschlossen.